Archiv für den Monat: April 2014

Neu im Shop = Top!

„Individuell, süß, anziehend, flatterhaft und mit ganz viel Liebe zur Umwelt hergestellt? – Das ist börd shört!!”

Hinter börd shört verbirgt sich ein junges Modelabel, das sich auf Lieblingsshörts aus Biobaumwolle spezialisiert hat. Klingt soweit schon sehr vernünftig.
Dazu sind die verarbeiteten Baumwollstoffe auch noch GOTS zertifiziert und die Stücke werden in einem kleinen deutschen Familienbetrieb weiterverarbeitet. Ökologisch, fair, sozial und aus der Nachbarschaft, das ist dann natürlich noch vernünftiger. Echt toll!

Weitere Infos rund um das Label börd shört findet ihr wie immer, wenn ihr dem Link folgt.
Es lohnt sich auf jeden Fall mal reinzuschauen. Unserer Meinung nach sollten alle süßen Mädels börd shört tragen;)

Viel Spaß beim Onlineshoppen auf www.earthback.com und einen sonnigen Start ins lange Wochenende.

Euer EARTHBACK-Team

http://www.earthback.com/boerd-shoert/

Brd_Shrt_beutel_bag_philosophie_philosophy_Earthback_Online_Shop(2)

EARTHBACK by future.feat

Unser erster Nachwuchsdesigner Jan ist heute mit seinem Projekt für eine grünere BMX- und Skaterszene an den Start gegangen.
Hierbei wird er durch unser EARTHBACK-Team tatkräftig unterstützt.

Seid ihr auch interessiert? Dann werdet auf startnext Fan dieses Projektes, um future.feat in die nächste Phase zu bringen. Als Fan könnt ihr auch bei dem Voting für die endgültigen Printmotive mitbestimmen :)

PLEASE SUPPORT on  http://www.startnext.de/futurefeat 

FutureFeat_Startnext_EARTHBACK_BMX_Skater_Crowdfunding

Gehörst du auch zu den Kreativen auf dieser Erde? Dann werde selbst Designer! Sende uns deine Idee und wir machen dich zum Star. Informationen zum Stylefunding findest du hier.

Frische Ware = Feinste Sahne!

„Nachhaltigkeit bedeutet für uns, dass Kleidung nicht nach 6 Monaten unmodern sein sollte. Wir streben einen hohen Grad an Zeitlosigkeit in unseren Styles an. Aus diesem Grund ist die FORMAT-Kollektion teilweise saisonunabhängig.”

Finden wir eine tolle Interpretation von Nachhaltigkeit, außerdem sehr, sehr, sehr nette Menschen. Aus diesem Grund sind wir stolz darauf, ausgewählte Styles der Berliner Designschmiede FORMAT ab heute in unserem Shop anbieten zu dürfen. Reinschauen lohnt sich!
Was sonst noch so alles hinter FORMAT steckt, findet ihr, wenn ihr dem Link folgt.

Schon gespannt, was wir euch nächste Woche Neues liefern?

Sonnige Grüße,
Euer EARTHBACK-Team

http://www.earthback.com/format-favourites/

Wesen_shop_Format_Neuklln_Earthback

Yeeeha, es ist soweit!

Lange hat es gedauert und ruhig war es um EARTHBACK, doch das Warten hat sich gelohnt. Wir waren fleißig und melden uns heute mit unserem eigenen Onlineshop für gute und nachhaltige Styles zurück. Wenn das mal nicht fair von uns ist 

YOU WANT YOUR EARTH BACK? – SO GET YOUR EARTH BAG!

Ab sofort könnt ihr die funktionale EARTHBAG unter www.earthback.com in euren Warenkorb laden. Außerdem werden wir euch Woche für Woche mit neuen interessanten Labels, fairen Styles und Hintergrundinformationen versorgen. Dadurch erweitern wir kontinuierlich unser Sortiment und ihr könnt daran teilhaben. Das erste Stück unserer „never ending Sahnetorte“ servieren wir euch im Übrigen bereits heute….schaut mal rein!

Wie findet ihr den Shop? „LIKEnswert oder doch eher zum SHAREN? KOMMENTIERT einfach 

Es freut sich auf euer Feedback,
Das EARTHBACK-Team

EARTHBACK_Onlineshop_Livegang_fair_green_fashion

Die geplante Obsoleszenz

Wohl nicht jeder kann mit dem Begriff „Obsoleszenz“ etwas anfangen…er ist auch noch nicht allzu lange bekannt. Aber was ist Obsoleszenz? Obsoleszenz ist eine Form der Manipulation…und zwar die Manipulation von Produkten und damit auch die Manipulation von uns Menschen.

Was bedeutet das konkret? Die Lebensdauer eines Gerätes beziehungsweise eines Produktes wird bewusst verkürzt. Der Grund: So wird der Kauf von neuen Produkten beschleunigt und damit das Wirtschaftswachstum gefördert. Schwachstellen werden eingebaut oder minderwertige Materialien verwendet, um Schäden oder Fehler beim Produkt auftreten zu lassen – Ersatz muss also her. Der wachsende Konsum fördert das Wirtschaftswachstum. Diese Form von Manipulation wird von Herstellern regelrecht geplant und kurbelt ihre Umsätze an.

Grundsätzlich wird der ein oder andere vielleicht nun sagen: Wirtschaftswachstum ist doch etwas Gutes. Allerdings sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass der steigende Konsum von beispielsweise Elektrogeräten auch den steigenden Bedarf am Recycling solcher Elektrogeräte fordert. Am besten sollte diese Verwertung wohl auch umweltschonend vonstatten gehen. Dies ist aber nun mal nicht unbedingt immer der Fall. Die Folge zeigt sich eher in wachsenden Müllbergen, geringer Nachhaltigkeit, Verschwendung von wichtigen Rohstoffen, höherer Logistikkosten sowie der Verhinderung von Innovationen. Denken wir doch mal an die 100.000 Tonnen Elektroschrott, die jedes Jahr aus Deutschland in Drittweltländer verschoben werden. Ein Großteil landet z.B. in Ghana, wo Kinder den Müll nach Wertstoffen durchsuchen. Sie verbrennen die Geräte – und vergiften sich dabei. Die wahren Probleme werden somit nicht gelöst, sondern einfach an andere abgeschoben. 

Obsoleszenz                                                                     Quelle: http://breathlivecare.wordpress.com/

In welcher Form ist das Phänomen der Obsoleszenz in der Textilbranche anzutreffen? Ein Beispiel kann die Art des Rohstoffes sein. Wird Baumwolle beispielsweise als Kurzfaser in Gewebe verarbeitet und demnach als Kleidungsstück verwendet, scheuert dieses schneller ab – der bekannte Pilling- Effekt entsteht und das Kleidungsstück wird schneller untragbar…die nächste Shoppingtour steht an.

In diesem Sinne gilt mal wieder der nachhaltige Appel: Bewusst einkaufen…was ist wirklich notwendig und was nicht!

Eine informative Website http://www.murks-nein-danke.de/murksmelden/ setzt sich als Verbraucherorganisation für eine nachhaltigere Produktqualität ein und bietet Konsumenten die Möglichkeit, den von ihnen entdeckten „geplanten Verschleiß“ zu melden.

Und wer sich mittels Buch in dieses Thema einlesen möchte: „Kaufen für die Müllhalde. Das Prinzip der geplanten Obsoleszenz“ von Jürgen Reuß und Cosima Dannoritzer.

Kinderarbeit

Wir haben uns bereits mit einer speziellen Form der Ausbeutung von Arbeiterinnen befasst, dem Sumangali System. Ein weiteres wichtiges Beispiel für unmenschliche Arbeitsbedingungen ist die Kinderarbeit. Aber was bedeutet Kinderarbeit überhaupt konkret?

Kinderarbeit muss nicht grundsätzlich ausbeuterisch sein: Durch Mithilfe, beispielsweise im Haushalt oder auf dem Hof, werden Kindern Werte wie Einsatz für die Gemeinschaft vermittelt…Arbeit kann in solchen Fällen ein Mittel zur Selbstverwirklichung sein. Der negative Gegensatz dazu äußert sich in ausbeuterischer Kinderarbeit – diese verletzen die Rechte eines Kindes. Beispiele hierfür sind: Formen von Zwangsarbeit, Arbeit von Kindern unter 13 Jahren, Kinderprostitution und -pornografie, Kindersoldaten, Drogenschmuggel oder andere illegale Tätigkeiten und Arbeit, die Gesundheit, Sicherheit oder Sittlichkeit gefährden.

Welches Kind wünscht sich nicht eine harmonische, fröhliche Kindheit, frei von Sorgen und Ängsten – laut der internationalen Arbeitsorganisation (IAO = ILO) arbeiten in der Altersgruppe zwischen fünf und 17 Jahren weltweit 265 Millionen Kinder (Stand 09/2013). Mehr als die Hälfte davon arbeitet regelmäßig mehrere Stunden am Tag. Wiederum die Hälfte dieser Kinder geht gefährlicher Arbeit nach, wie in Steinbrüchen oder auf kommerziellen Plantagen, sie leisten Nachtarbeit oder werden wie Sklaven gehalten!!! Nach Angaben der ILO sterben jedes Jahr etwa 22.000 Kinder bei Arbeitsunfällen!

Es gibt so viele Faktoren für die Verursachung von Kinderarbeit, dass man sie alle kaum aufzählen kann…aber überlegen wir doch mal selbst: Wenn Firmen schon den Eltern keine existenzsichernden Löhne zahlen, müssen wohl oder übel die Kinder dabei helfen an mehr Geld zu kommen, um zu überleben. Ursache dafür ist also die materielle Armut, Kinderarbeit ist allerdings auch die Ursache für Armut…daraus ergibt sich ein Teufelskreis: Wer nicht zur Schule gehen kann, weil von klein auf geschuftet werden muss, wird sein Leben lang als Tagelöhner verbringen…

Ein Beispiel ausgeprägter Form von Kinderarbeit ist die Schuldknechtschaft, beispielsweise in Indien. In ihrer Not nehmen Bauern Kredite auf, um Saatgut, Lebensmittel o.ä. bezahlen zu können – meist verbunden mit horrenden Zinsen, die kaum zurückgezahlt werden können. Die Geldgeber verlangen dann, dass vor allem die Kinder anschließend die Schulden abarbeiten müssen. Dabei werden hunderttausende Kinder in Schuldknechtschaft gehalten, um so bei der Baumwollsaatproduktion jahrelang die Darlehen und Zinszahlungen von Verträgen ihrer Eltern abzuarbeiten – nach Schätzungen arbeiten heute noch immer 5,7 Millionen Kinder in Schuldknechtschaft…gewiss nicht die Vorstellung einer fröhlichen und sorglosen Kindheit!!!

Mehr Informationen dazu: http://www.tdh.de/