Taschen aus Müll

Wenn man an das Hause Fendi denkt, verbindet man diese Marke nicht mit Nachhaltigkeit. Allerdings hat sich eine Tochter der fünf Fendi Schwestern von dem Unternehmen gelöst und entwirft ihre eigene Taschen Kollektion im Sinne der Nachhaltigkeit. Diese Geschichte dazu möchten wir euch heute gerne kurz vorstellen.

Ilaria Venturini Fendi, die jüngste Tochter von Anna Fendi stammt aus einer der angesehensten Modedynastien Italiens, klinkte sich jedoch im Jahr 2004 aus der turbulenten Modewelt aus. Warum? Sie stand durchaus im Konflikt mit den Hintergründen der Pelzgeschichte, für die der Name Fendi stand – In der Modewelt war inzwischen alles auf „Fast Fashion“ ausgerichtet, dem wollte sie entfliehen und bevorzugte dagegen, im Einklang mit der Natur zu leben. Diesen Wunsch hegte sie schon seit längerem und fand schließlich eine Farm im Norden Roms. Sie kaufte die Farm, ließ sich als Landwirtin ausbilden, stellte Mitarbeiter ein und kümmerte sich fortan um die Tiere und den biologischen Gemüseanbau. Nach dem ersten Schock, akzeptierte ihre Familie diese Entscheidung, denn sie sah wie glücklich sie dieses Leben machte.

Im Jahr 2006 fand sie auch eine Möglichkeit diese Lebensweise mit ihrer immer noch andauernden Leidenschaft für Mode zu vereinen -> Der Launch ihres Labels „Carmina Campus“.

Und was macht sie? Taschen…das mag erst einmal nicht verwundern. Jedoch spezialisiert sie sich auf Luxus-Handtaschen, Accessoires und Möbel-Designs aus recycelten Materialien. Diese bestehen aus alten Stoffresten, die sie bei anderen italienischen Modefirmen in den Fabriken aufspürt, aus Safari-Zelten, alten Volleyball-Netzen, Müllsäcken oder auch Cola-Dosen. Die meisten Kollektionen lässt sie in Italien fertigen. Eine Besonderheit jedoch ist, die Koppelung der Produktion an soziale Projekte. Sie lässt beispielsweise eine günstigere Linie aus regional bezogenen Materialien in Afrika produzieren. Den Slogan „Create without Destroying“ verinnerlicht Ilaria Venturini Fendi mit ihrer Marke und präsentiert seit diesem Sommer auch im Conceptstore “The Corner” in Berlin die Kollektionen ihres Labels Carmina Campus. Und wer nun denkt man würde diesen Exemplaren ansehen, dass sie aus „Müll“ bestehen, kann sich gerne vom Gegenteil überzeugen :)

Ein kleiner Einblick: http://thecornerberlin.de/blogs/journal/14769161-upcycling-de-luxe-carmina-campus-by-ilaria-venturini-fendi   bla1 bla

Nachhaltig Reisen :-)

Es geht mal nicht „nur“ um nachhaltige Mode, denn der Sommer ist da und damit ist auch die Reisezeit angebrochen…mal ganz abgesehen von Mode und Fashion könnte man sich auch im Bereich des Tourismus überlegen, wie man sich bei seiner Urlaubsplanung nachhaltig verhalten kann.

Die meisten kennen den „ökologischen Fußabdruck“ den jeder Mensch verursacht. Mit unserer immer wiederkehrenden Reiselust bringt jeder von uns auch einen sogenannten „touristischen Klima Fußabdruck“ mit sich. Noch nie davon gehört? Um aufzuzeigen, wieviel Treibhausgasemissionen ein Urlaub im Durchschnitt verursacht, entwickelte der WWF diesen Maßstab. Er berechnet in welchen Bereichen der Reise und in welchem Umfang CO2-Emissionen verursacht werden.

Für das Sonnenbad im Süden bezahlt nicht nur der Reisende sondern leider auch unsere Umwelt…beispielweise wurde berechnet, dass zwei Wochen Urlaub auf Mallorca über eine Tonne (1221 KG) CO2-Emissionen pro Kopf verursachen – so viel wie ein Jahr Autofahren.

Quelle: http://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/umweltvertraeglich-reisen/klima-fussabdruck/
Quelle: http://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/umweltvertraeglich-reisen/klima-fussabdruck/

Wenn man sich überlegt, dass ein globaler Zielwert von maximal 2 Tonnen CO2-Emissionen pro Weltbürger und Jahr angestrebt wird, kann man sich ausrechnen, dass nach so einem Mallorca Urlaub eigentlich nicht mehr viel Spielraum ist. Eine weitere erschreckende Erkenntnis ergibt sich aus einem 2-wöchigen Mexiko Urlaub: 7218 KG CO2-Emissionen pro Kopf!

Einige Reiseveranstalter, Bahn- und Fluggesellschaften bieten inzwischen die Berechnung der Treibhausgasemissionen einer Reise an…wer sich nun also dafür interessiert, wie sich seine geplante Reise auf die Klimabilanz auswirkt…einfach mal nachforschen :)

Und ein Negativ-Ranking weiterer beispielhafter Urlaubsziele der Deutschen findet ihr hier: http://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/umweltvertraeglich-reisen/klima-fussabdruck/

Was hat die WM in Brasilien mit Recycling am Hut?

Die WM in Brasilien ist in vollem Gange und wir haben ein paar Besonderheiten entdeckt, die wir euch nicht vorenthalten möchten.

Wenn am 13. Juli das Endspiel angepfiffen wird, sitzen die Besucher und Fans im Maracanã Stadion nicht auf irgendwelchen Sitzen…wirklich neu sind die Bezüge dieser Sitze nämlich nicht…das dafür verwendete Material wurde aus recycelten PET-Flaschen gewonnen! Da sagen wir doch schon mal: Daumen hoch :)

Der Clou an der ganzen Sache ist, dass sich ein französisches Öko-Schuhlabel namens Veja die WM als Massenveranstaltung auch zunutze machte. Dabei entstand ein nachhaltiger Schuh, der aus demselben Material besteht und in Brasilien hergestellt wird. Pro Schuh werden 15 PET-Flaschen geschreddert, aus denen synthetische Fasern gesponnen werden. Die Sohle ist, wie auch bei allen anderen Schuhen des Fair-Trade-Labels, aus reinem Naturkautschuk. Gegerbt wird das Leder ganz pflanzlich mit Akazienextrakt. Der nachhaltige Sneaker ist nach dem gleichnamigen Stadion in Rio de Janeiro benannt: Maracanã. Diese Sonderedition erhält man bereits zu regulären Sneakerpreisen!

Quelle: http://www.veja-store.com/en/women/589-volley-maracana-azul.html
Quelle: http://www.veja-store.com/en/women/589-volley-maracana-azul.html

Die beiden Inhaber des Unternehmens legen großen Wert darauf, jeden Herstellungsschritt so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Das Label ist bekannt für seine Schuhe aus fair gehandelter Bio-Baumwolle und reinen Naturkautschuksohlen aus dem Amazonasgebiet. So erhalten die Bauern das Dreifache des Weltmarktpreises für ihre Baumwolle, und seit seinem Bestehen (2005) setzt sich die Marke für die Erhaltung des Regenwaldes ein.

Wer Lust auf einen besonderen Unisex-Sneaker hat und dabei noch etwas Gutes tun möchte: http://www.veja-store.com/en/women/589-volley-maracana-azul.html

Oder auch: http://www.glore.de/Herren/Schuhe/Veja-Volley-Maracana.html

Viel Spaß damit :)

Fashion Forum 2014 by Human Solutions Group

Zwei spannende Konferenztage in München bot uns das diesjährige Fashion Forum. Ins Leben gerufen von der Human Solutions Group.

Fashion Forum 2014_Human Solutions Group_München_Innovation_Technologie_Mode_virtuell
Gesprochen wurde über Trends, neue und innovative Technologien und ihre Anwendung in der Praxis. Zahlreiche Referenten aus Verbänden und renommierten Unternehmen der Bekleidungsindustrie präsentierten Innovationen und Strategien für die Branche. Darüber hinaus wurde die Veranstaltung durch eine anregende Produktausstellung ergänzt.
Es boten sich zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch mit Branchenkollegen und den Experten der Human Solutions Group.
Wir haben viele tolle Eindrücke und Ideen über die Möglichkeiten der virtuellen Produktentwicklung gewonnen, und nebenbei auch noch interessante Kontakte für unser Netzwerk geknüpft.

 Zentrale Themen des Fashion Forums 2014:

  • Fashion in 3D – von der Technologieeinführung bis zur durchgängig digitalen Produktentwicklung
  • Die Cloud – Einsatzmöglichkeiten und erste Erfahrungen von CAD bis PLM
  • Optimale Passform für spezifische Zielgruppen, Märkte und Produkte, zum Beispiel Große Größen und Shapewear
  • Passform in Südeuropa – die Ergebnisse von SizeITALY
  • Effizienzsteigerung bei MtM in der Produktionsvorbereitung
  • Produktentwicklung an mehreren Standorten – Kommunikation, Information und Einheitlichkeit

FashionForum2014_Human Solutions Group_Vidya Award_Studenten_Produkte

FashionForum2014_Human Solutions Group_Print & Go_Innovation_Fashion_Produkt

FashionForum2014_Human Solutions Group_Thermocolor_Innovation_IC-Print-3D Produktentwicklung

Es grüßt euer EARTHBACK Team

Die Milchfaser- Qmilk

Wer kennt das Bild nicht…die schöne Kleopatra badet in einer Wanne gefüllt mit Milch. In der Antike war dies allerdings nur den Reichen vorbehalten. Bis heute ist Kleopatras naturgemäße Pflege zur Erhaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens bekannt.

Von der Pflege bis hin zur Mode. Unter diesem Aspekt stellen wir euch die Milchfaser aus der Mode entsteht, heute vor. Die Milchfaser an sich gibt es schon lange. Allerdings war der Herstellungsprozess lange Zeit energetisch sehr aufwendig und ein gutes Ergebnis bedurfte immer des Zusatzes chemischer Hilfsmittel. Eine Neuerung in der Textilindustrie ist die Markenfaser Qmilk. Diese steht dagegen weltweit für Qualität und Umweltfreundlichkeit und zählt zu einer der größten Innovationen. Die Firma Qmilk hat bereits einige bedeutende Preise für ihre innovative Faser erhalten. Nun mag einer vielleicht denken…Milch ist doch ein Nahrungsmittel!? Ja das soll es auch bleiben, keine Sorge…denn für die Produktion der Milchfaser kommen 100% natürliche und nachwachsende Rohstoffe zum Einsatz, d.h. es wird dabei ein Abfallprodukt aus der Milchindustrie verwendet…das Kasein. Dieses wird aus der Rohmilch hergestellt, die nach gesetzlicher Regelung nicht als Lebensmittel verwendet werden darf und für uns Menschen ungenießbar ist. Diese Rohmilch fällt unvermeidbar an und jährlich werden in Deutschland 1,9 Mio. Tonnen davon entsorgt. Warum also nicht weiterverwenden…dieser nachhaltige Gedanke war auch der Ansporn für Anke Domaske, die Milchfaser ohne Chemikalien herstellen zu können. Der „Qmilk“ werden somit statt Chemikalien, Zink und Bienenwachs zugemischt. Um ein Kilogramm Milchfaser zu erzeugen benötigt sie 30 Liter Milch und nur zwei Liter Wasser. Im Vergleich dazu sind für die Herstellung eines Kilogramms konventionell angebauter Baumwolle bis zu 26.000 Liter Wasser nötig! Angesichts der Verwendung von Rohmilch wird somit ein Rohstoff verwertet, der zwangsläufig anfällt aber bisher nicht wirklich, bzw. nicht auf die richtige Weise genutzt wurde.

Qmilk - Innovation made in Germany; Quelle: http://de.qmilk.eu
Qmilk – Innovation made in Germany; Quelle: http://de.qmilk.eu

Die Milchfaser besitzt eine glatte Oberfläche und macht Textilien geschmeidig und seidig. Tests haben gezeigt, dass die Faser einen leichten, natürlichen UV-Schutz und eine natürliche Elastizität aufweist. Sie wirkt antibakteriell – und zwar von Natur aus! Daher ist sie auch ideal für empfindliche Haut oder Allergiker geeignet. Eine weitere wichtige Eigenschaft der Milchfaser ist ihre Kompostierbarkeit. Sie liefert somit nicht nur in ihrer Herstellung sondern auch im gesamten Lebenszyklus einen positiven und zukunftsweisenden Beitrag für die Umwelt! Da sagen wir doch „Daumen hoch“ für die Milchfaser… :)

World Day Against Child Labour – Welttag gegen Kinderarbeit

All together against child labour! – Alle zusammen gegen Kinderarbeit!

Quelle: http://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2014/pm_140612/283292

Kinderkommission zum Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni 2014

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages erklärt:
In vielen Produkten des täglichen Bedarfs steckt die Arbeit von Kindern. Sie werden in Steinbrüchen und stickigen Fabriken unter unwürdigen Bedingungen ausgebeutet und produzieren T-Shirts, Schuhe, Kaffee, Kakao, Tee und Kosmetik usw.

Über 170 Millionen Kindern auf der ganzen Welt sind gezwungen, zum Lebensunterhalt ihrer Familie beizutragen. Viele haben Teilzeitjobs, die sie neben der Schule erledigen. Die große Mehrheit dieser Kinder verrichtet allerdings gefährliche Arbeit und mehr als 8,4 Millionen von ihnen werden als Sklaven ausgebeutet. Die Mädchen und Jungen arbeiten unter Bedingungen, die ihre Entwicklung gefährden, ihre Gesundheit schädigen und einen Schulbesuch unmöglich machen. Für sie bleibt der Besuch einer Schule und damit der Erwerb von Bildung, die ein Ausbrechen aus diesem Elend ermöglichen könnte, ein ferner Traum.
Kinderarbeit verstößt gegen die UN-Kinderrechtskonvention, wonach gemäß Artikel 32 Kinder nicht zu Arbeiten herangezogen werden dürfen, die Gefahren mit sich bringen, die Erziehung des Kindes behindern oder die Gesundheit des Kindes oder seine körperliche, geistige, seelische, sittliche oder soziale Entwicklung schädigen könnte.
Die Kinderkommission begrüßt ausdrücklich den Einsatz der zahlreichen Nichtregierungsorganisationen, die sich weltweit gegen die Ausbeutung von Kindern engagieren. Den Kindern und ihren Familien müssen Wege aus der Abhängigkeit von der Kinderarbeit geboten werden. Dies kann nur der Besuch einer Schule oder eine berufliche Ausbildung sein. Nicht nur Staat, Wirtschaft und Organisationen sind gefordert. Jeder einzelne kann etwas gegen die Ausbeutung von Kindern tun.

Vorsitzende der Kinderkommission, Eckhard Pols: „Die Bekämpfung von Kinderarbeit ist eine weltweite Herausforderung. Die einzige ‚Arbeit‘, die ein Kind jedoch verrichten sollte, ist spielen und lernen.“

Unter unserer Themenreihe „Problemkleidung“ haben wir bereits interessante Blogbeiträge zu unmenschlichen Arbeitsbedingungen, das Sumangali-System in Indien und Kinderarbeit veröffentlicht.

ZEIGT KINDERARBEIT DIE ROTE KARTE!

Euer EARTHBACK Team

Seide

Seit Jahrtausenden sind die Menschen von diesem Stoff fasziniert…der Seide! Ursprünglich aus China, konnte ihr Geheimnis um die Herstellung lange gehütet werden. Doch dann gelangte es auch nach Europa. Lange war sie ein Luxusgut, welches sich nur die Reichen leisten konnten. Inzwischen begegnet uns Seide fast überall.

Der so genannte Maulbeerspinner spinnt die Seide, die heutzutage überall im Handel ist. Bevor die Raupe schlüpft und aus ihr ein Schmetterling werden kann, werden die Kokons mithilfe von Heißwasser oder Wasserdampf vor dem Schlüpfen abgetötet, um zu verhindern, dass sie zerreißen. Anschließend wird der Seidenfaden des Kokons in einem Stück abgewickelt. Wie den meisten bekannt ist, ist Seide ein zarter, glänzender Stoff. Trotz dieser Eigenschaften, ist Seidenstoff sehr strapazierfähig und knitterarm und zeugt von langer Lebensdauer. Der weiche, fließende Fall der Seide lässt dieses Material hochwertig, ja fast anmutend erscheinen. Wenn man sich aber jetzt vor Augen führt, dass für nur 250 Gramm Seide etwa 3000 Raupen auf diese Weise getötet werden, wird dem einen oder anderen auch bewusst, dass der „Seiden“- Raupe das Licht der Sonne auf grausame Weise vorenthalten wird.

Dabei gibt es Alternativen…das Hamburger Mode Label namens Julia Starp fertigt beispielsweise Kollektionen aus Hanf, Bambusfasern, Bio-Baumwolle und “Peace-Silk” – Seide für die kein Schmetterling sterben muss, weil die Kokons erst verarbeitet werden, wenn die Raupen geschlüpft sind. Zudem werden die Raupen nicht mit Wachstumshormonen gefüttert und die Blätter der Maulbeerbäume, von denen sich die Seidenraupe ernährt, werden nicht gedüngt. Ein Beispiel für „Peace Silk“ ist das Modellkleid „Sommerfugl“ des eben genannten Labels…und das ist wirklich schön anzusehen ;-)

Seidenkleid von Julia Starp – Peace Silk

Und auch bei uns im Onlineshop findet ihr bereits „gewaltfreie Seide“! Bei der Herstellung eines Seidenschals von COCCCON werden unzählige Schmetterlinge geschont. Kein Tier muss dabei sein Leben lassen und es entsteht ein wunderschöner Schal mit außergewöhnlichem Print.

Schaut selbst :) http://www.earthback.com/shop/accessoires/scarfs/

Quelle: http://vision-action-change.com/shop/mode/seidenkleid-julia-starp

Flachs / Leinen

Die nächste Naturfaser, mit der wir uns befassen und die wir euch gerne vorstellen möchten, ist die Flachsfaser. Flachs eignet sich gut zum biologischen Anbau, da er sehr wenig Dünge- und Pflanzenschutzmittel benötigt. Aus der Faser entsteht das als Leinen bekannte Material. Leinen ist der Stoff für die kommenden warmen Sommertage. Schon die alten Ägypter wussten dieses natürliche Material zu schätzen, so dass es auf poetische Weise als „gewebter Wind“ betitelt wurde. Sie setzten es damals schon vielfältig ein…transparenten, feinen Leinenbatist für edle Gewänder, Leinenhandtücher in Badehäusern oder grobes Leinen als Schiffssegel.

Ähnlich wie Hanf kann auch dieses Material viel Feuchtigkeit schnell aufnehmen, aber auch schnell wieder an die Umgebungsluft abgeben. Dadurch leitet es Wärme, isoliert nicht und ist kühl im Griff, somit unterstützt es die Klimaregelung des Körpers bei heißer Umgebungstemperatur. Bedingt durch das Klima im alten Ägypten wusste man solche Eigenschaften damals schon zu würdigen.

Bei uns in Europa ist dieser Stoff auch seit langem bekannt, geriet aber etwas in Vergessenheit. Warum? Leinen knittert…eine Eigenschaft, die wir in der Bekleidung meist lieber vermeiden möchten. Insbesondere aber in Italien wurde dem getrotzt und weiterhin sommerliche Kleider und Anzüge aus Leinen gefertigt. Dabei wird die Leichtigkeit des Leinens mit der Eleganz vereint und die typischen Knitter des Leinens als Merkmal eines authentischen Stoffes betrachtet.

Neben den vielen fließenden und glatten Oberflächen, die uns täglich in der Mode begegnen, ist der „gewebte Wind“ eine willkommene Abwechslung in seiner Optik. Fadenverdickungen und unregelmäßige Webstrukturen im Gewebe sind somit keine Fehler, sondern sorgen für ein charakteristisches Merkmal dieses natürlichen Materials…eine lebendige und anmutende Struktur. Diese unnachahmliche Oberfläche macht jedes Kleidungsstück zu einem Unikat. Der natürliche Glanz, den es von Natur aus mit sich bringt, und die außerordentliche Festigkeit verleihen dem Material eine herausragende Qualität. Kein Wunder also, dass dieser Stoff nie aus der Mode kommt und immer mit der Zeit geht.

Die Festivalzeit hat begonnen…die EARTHBAG ist der perfekte Begleiter!

Kommt genau richtig zur bevorstehenden Festivalzeit…

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